Stille

von | 29. Jan. 2025

Gedichtzeilen vor einem Meeres-Bild. 

In der Stille liegt ein Meer an Möglichkeiten. 

Unmöglich zu ergründen 
ist die Tiefe eines Ozeans

Das Unergründliche 
füllen die Gedanken mit Fantasie
 
Das Unauffindbare 
mag existieren oder nicht 

Stille kann lärmend laut sein
wenn Gedanken zu brüllen beginnen 
und der Schweigespiralenstrudel 
das Unausgesprochene in seinem Lärm untergehen lässt. 

In der tiefen Stille tauchend 
hören wir das, was wir sonst nicht hören.
In der weiten Dunkelheit weilend 
öffnen wir unser inneres Auge und fangen an, das Unsichtbare zu sehen. 
Stille zwingt zum Hinhören 
Dunkelheit zum Hinschauen

Wenn nichts uns ablenkt,
was bleibt?

Copyright Sandra Schrader

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